Im kommenden Frühjahr steht nach dem Reformationsjubiläum 2017 schon das nächste große Vorhaben an: die Gemeinde-vertretungswahlen im April 2018. „Es ist ein Merkmal der reformatorischen Kirchen, dass wir bei allem mitbestimmen können, sei es das Gemeindebudget, die Art und Häufigkeit der Gottesdienste oder die PfarrerInnenwahl“, sagt Oberkirchenrätin Gerhild Herrgesell. Sie und ihr Team von der Abteilung Kirchenentwicklung im Oberkirchenrat bereiten die Gemeinde-vertretungswahlen vor. Herrgesell, selbst Gemeindevertreterin und Presbyterin, weist darauf hin, dass der Zeitraum einer Wahlperiode mit sechs Jahren „überschaubar“ sei und die Möglichkeit gebe, aus Worten Taten werden zu lassen: „Es ist ein gutes Gefühl, wenn eine Gemeinschaft Vorhaben gemeinsam umsetzt.“

Auch für Bischof Michael Bünker sind die Gemeindevertretungswahlen „ein wichtiges Merkmal unserer Kirche: Die Wahlen sind das Fundament für alle weiteren Wahlent-scheidungen in den kirchlichen Funktionen – bis hin zum Bischof“. So werde bei den Gemeindevertretungswahlen auch die Zukunft der Kirche mitentschieden. Der Bischof bedankt sich ausdrücklich bei allen Gemeinde-vertreterInnen, die das Amt bis jetzt wahrgenommen haben, und bittet darum: „Nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr, indem Sie sich aufstellen lassen oder indem Sie im April 2018 wählen gehen.“     Text: Marco Uschmann

Auch unsere Gemeinde sucht neue Vertreterinnen und Vertreter.

Wir freuen uns über Menschen, die neue Ideen einbringen, die mitbestimmen, die Verantwortung ergreifen, die mit ihrem Einsatz unsere Gemeinschaft erst ermöglichen.

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